Sofern Sie das letzte Jahrzehnt nicht auf einer einsamen Insel verbracht haben, haben Sie wahrscheinlich schon von den enormen Schäden gehört, die Einwegplastik für die Umwelt verursacht. Wir ertrinken geradezu im Plastik: Nach Angaben von Greenpeace gelangt jede Minute eine ganze LKW-Ladung Plastikmüll in die Ozeane. In Ermangelung eines Ozeans mag das für uns weit hergeholt klingen, aber Mikroplastik kann bereits in heimischen Flüssen und sogar im Leitungswasser nachgewiesen werden. Es steht also außer Frage, dass wir eine bessere Alternative zum Verpackungsproblem finden müssen. Wir glauben, dass die Lösung im Recycling liegt, und wir zeigen Ihnen sogar, warum die Verwendung von recyceltem Kunststoff die beste Lösung ist!
Recycling ist der Schlüssel zu einer nachhaltigen Zukunft
Das primäre Ziel des Recyclings besteht darin, die Abfallmenge zu reduzieren, es ist jedoch auch sehr wichtig, dass die Herstellung neuer Produkte immer umweltfreundlicher erfolgen kann.
Und warum ist das so wichtig? Zur Veranschaulichung zeigen wir einige Daten, die zum Nachdenken anregen:
- Umweltschäden durch Plastik gehören zu den bekanntesten Umweltschutzthemen.
- Wenn die gesamte Erdbevölkerung auf der Waage stünde, würden wir 316 Millionen Tonnen wiegen. Im Gegensatz dazu haben wir bisher 6,3 Milliarden Tonnen Plastik produziert.
- 5 Billionen Plastikteile liegen in den Ozeanen. Das ist eine solche Menge, dass wir sie 400 Mal um den gesamten Planeten Erde wickeln könnten.
- Es dauert etwa 450 Jahre, bis sich das in den Müll geworfene Plastik vollständig zersetzt. Kein Wunder, dass eines unserer drängendsten Probleme die Plastikverschmutzung ist.
Es ist daher klar, dass wir zum Schutz unserer Zukunft auf Recycling bestehen müssen.
Warum recycelten Kunststoff wählen?
Im Kampf für eine nachhaltige Zukunft gibt es mehrere Alternativen zum Thema Verpackung. Warum sagen wir immer noch, dass wir an recyceltes Plastik glauben? Kurzum: weil es den kleinsten ökologischen Fußabdruck hat. Werfen wir einen genaueren Blick auf die Vor- und Nachteile der möglichen Alternativen:
Glas
Der große Vorteil von Glasbehältern, die man einmal kauft, ist, dass man sie immer wieder auffüllen kann und so für eine Weile komplett auf die Verpackung verzichten kann.
Was könnte der Nachteil sein? Zum einen das Gewicht: Da Glas viel schwerer ist als Kunststoff- und Aluminiumboxen, erfordert der Transport deutlich mehr Energie. Andererseits hat Glas laut Untersuchungen auch nach mehrfachem Recycling den höchsten Treibhauseffekt-Fußabdruck. Es sind etwa 20–25 Nachfüllungen erforderlich, um im Hinblick auf umweltfreundliche Lösungen mit PET-Flaschen konkurrieren zu können.
Aluminium
Aluminium kann wie Glas endlos recycelt werden, was sich deutlich daran zeigt, dass nach Angaben der Aluminium Association fast 75 % des jemals weltweit produzierten Aluminiums auch heute noch verwendet werden.
Auch in diesem Fall treten Probleme bei der Produktion auf: Für die Herstellung von Aluminiumboxen wird Bauxit benötigt, das alles andere als umweltfreundlich abgebaut wird. Umfragen zufolge entstehen bei der Produktion fast doppelt so viele Treibhausgase wie bei Kunststoff.
Plastik
Im Gegensatz zu den beiden vorherigen kann Kunststoff nur wenige Male recycelt werden, aber zumindest erfordert der Prozess viel weniger Energie. Da es im Vergleich zu Glas etwa 40-mal weniger wiegt und sogar Platz spart, wird für den Transport deutlich weniger Energie benötigt und auch der Ausstoß von Treibhausgasen ist deutlich geringer.

Quelle
Darüber hinaus hat sich in den letzten Jahren die Meinung der Menschen in diesem Bereich deutlich verändert: Es gibt immer mehr bewusste Kunden und nachhaltige Unternehmen, die selbst etwas für die Zukunft unseres Planeten tun wollen.
Laut Statistiken der Europäischen Union verbrauchte ein durchschnittlicher Europäer im Jahr 2019 34,4 kg Kunststoff pro Jahr, davon 14,1 kg recycelter Kunststoff – und das stellt einen enormen Anstieg im Vergleich zu den Vorjahren dar!
Auch die Steigerung des Recyclings gehört zu den EU-Zielen, dank derer bereits 41 % aller Kunststoffverpackungen auf diesem Weg landen. Interessant ist, dass Litauen in Sachen Recycling unter den EU-Ländern an erster Stelle steht und 70 % (!) der Kunststoffverpackungen recycelt.
Hier haben wir in diesem Bereich noch viel Luft nach oben, aber auch hier werden Umfragen zufolge 33 % der Kunststoffverpackungen recycelt.

Quelle
Was ist also die Schlussfolgerung?
Auf individueller Ebene können Sie höchstens tun, indem Sie bewusst recycelte Produkte kaufen und selbst auf eine getrennte Abfallsammlung achten. Darüber hinaus können Sie Ihren ökologischen Fußabdruck deutlich reduzieren, wenn Sie sich für heimische Marken entscheiden, da die Lieferzeit auf diese Weise deutlich kürzer ist.
CYCLE- Produkte stechen unter den ungarischen Öko-Reinigungsprodukten hervor, die aus recyceltem Wasser und natürlichen, umweltfreundlichen Materialien wie Essigsäure und Zitronensäure hergestellt werden. Auch die Verpackung besteht bis auf den Sprühkopf bzw. das Verschlusselement aus recyceltem Kunststoff.

